romana ros, psychotherapeutin, akad.
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"Es ist nie zu spät eine glückliche Kindheit zu haben".  (Dr. Milton Erickson)
Hypnose

 

Das Wort Hypnose kommt aus dem griechischen (Hypnos -Schlaf) und bezeichnet eine Methode, jemanden in einen geführten Trancezustand zu geleiten.

Ein Trancezustand ist eine Form der veränderten Aufmerksamkeit, erhöhter Konzentration und Wahrnehmungs-fähigkeit, der teils auch durch eine tiefe Entspannung gekennzeichnet sein kann.

Hypnose ist nicht nur als Hilfe zur Raucherentwöhnung oder zum Abnehmen wirksam, sondern ist in Händen von erfahrenen Psychotherapeuten eine anerkannte Methode zur Behandlung von vielfältigen psychischen Problemen wie Süchten, chronischen Schmerzzuständen, Depressionen, Zwangserkrankungen, Angstzuständen und wird auch erfolgreich in der Traumatherapie eingesetzt.

 

Was kann man genau darunter verstehen?

Der Mensch hat verschiedene Bewusstseinsebenen. Zum besseren Verständnis unterscheiden wir an dieser Stelle aber nur zwischen dem Wachbewusstsein und dem Unterbewusstsein.

Das Wachbewusstsein ist uns allen ständig zugänglich, wir kennen es am besten, eben weil es uns bewusst ist. Das Wachbewusstsein ist unser kritischer Verstand, der scheinbar rationale Entscheidungen trifft. Es steuert unsere täglichen Handlungen.  Hier werden auch die Informationen gespeichert, die wir für den Alltag brauchen – Dinge wie „Wie heiße ich?“, „Wo wohne ich?“ usw.

Das Unterbewusstsein hingegen beinhaltet all das, was dem Menschen nicht permanent bewusst ist. Unser Unterbewusstsein ist ein unendlich großer Speicher. Ein bildhafter Vergleich, um das Größenverhältnis zwischen Unterbewusstsein/Bewusstsein zu verdeutlichen, wäre ein Elefant, auf dessen Kopf eine Fliege sitzt – diese Fliege ist unser Bewusstsein.

Die Neurowissenschaft hat mittlerweile bewiesen, dass unser Wachbewusstsein mit einer Rechengeschwindigkeit von ca. 50-60 bit/sec arbeitet – unser Unterbewusstsein hingegen mit mindestens 11 Millionen bit/sec!

Unser Unterbewusstsein vergisst nie, hier ist alles gespeichert, was wir jemals erlebt, gesehen oder gehört haben, mit den jeweils dazugehörigen Gefühlen. Viele unserer Handlungen, Reaktionen und Gefühle werden eigentlich vom Unterbewusstsein gesteuert.

Im hypnotischen Zustand erhalten wir auf dieses umfassende Wissen Zugriff.

  

Die Hauptaufgabe unseres Unterbewusstseins ist Schutz, und zwar um jeden Preis!

Was einmal zum Schutz gedient hat, kann  jedoch im späteren Leben zum Hindernis werden. Wenn jemand zum Beispiel Angst vor bereits geringen Höhen hat, obwohl es rational keinen Grund dafür gibt, kann die auslösende Situation ein Erlebnis aus frühester Kindheit sein, wie ein Sturz vom Klettergerüst o.ä.

Damals war es nötig, Höhen zukünftig zu vermeiden, schließlich drohte dort Gefahr.

Im Erwachsenenleben ist diese Angst nur noch störend, teils sogar sehr belastend.

In der Hypnose ist es nun möglich, den kritischen Filter des Bewusstseins zu umgehen, um direkt auf die das Problem auslösende Situation, die im Unterbewusstsein noch vollständig vorhanden ist, zuzugreifen. Sie kann neu bewertet werden oder es können positive Suggestionen verankert werden, die helfen, das jetzige Leben besser zu meistern, Ziele zu erreichen oder negative Denkmuster zu verändern.

  

Irrtümer über Hypnose
  • Niemand kann gegen seinen Willen hypnotisiert werden
     

  • In der Hypnose kann dem Klienten auch nichts „einprogrammiert“ werden, das dessen Werten oder Moralvorstellungen zuwiderläuft
     

  • Man kann nicht zu Handlungen gezwungen werden, für die man sich schämen würde
     

  • In der Hypnose plaudert man ungewollt keine Geheimnisse aus
     

  • Man kann in Hypnose auch nicht „hängenbleiben“!
     

  • Hypnose ist kein Schlaf und auch keine Bewusstlosigkeit – während der Sitzung bekommt der Klient alles mit, was gesprochen wird und kann sich ggf. sogar selber wieder aus der Trance befreien

Voraussetzung  zur späteren Erreichung der Ziele ist die innere Einstellung des Klienten – wer aus irgendwelchen Gründen nicht will, wird auch die hypnotischen Suggestionen nicht umsetzen.

Der Wille zur Veränderung, Disziplin und die 100%ige Entschlossenheit, das Ziel, das in der Hypnose festgelegt wurde, auch zu erreichen – das ist der Schlüssel zum Erfolg.

 

Anwendungsgebiete der Hypnose
  • Entspannung, Stressbewältigung, Schlafprobleme

  • Auflösen von Blockaden

  • Raucherentwöhnung, Abnehmen, Lernschwäche

  • Depression, Burnout

  • Traumata

  • Sprachprobleme, Stottern

  • Ängste, Phobien, (Zahnarztangst u.ä.)

  • Mangelndes Selbstbewusstein, Unsicherheit, Hemmungen

  • Chronische Schmerzzustände, Tinnitus

  • Stärkung des Immunsystems, Unterstützung med. Therapien

  • Psychosomatische Erkrankungen

  • Regression, Progression

  • Unterbewusstseinsbefragung (was brauche ich, um mein Problem zu lösen?)